Durch das Abschaffen der Studiengebühren konnte die Qualität der Lehre aufrecht erhalten werden.

verfasst von: Mathe
Neben dem Wissenschaftsministerium können auch Studierende neue Thesen oder Themen einstellen. Hier kannst Du sie bewerten und kommentieren.
Thema 1 von 26 im Schlagwort: Sonstiges
These: 
Durch das Abschaffen der Studiengebühren konnte die Qualität der Lehre aufrecht erhalten werden.
Schlagwort: 
Sonstiges
vorheriges Themanächstes Thema

Kommentare

auch mit studiengebüren ist das geld selten in die qualität der Studiengebühren geflossen

Ich wünschte die Studiengebühren wären schon längst abgeschafft, denn man hatte diese eingesetzt als ich anfing zu studieren, und schafft sie ab, wenn ich gerade fast fertig bin. Ich finde es unfair, und würde gerne eine Erstattung oder Ähnliches rückwirkend erhalten. Denn gäbe es die Gebühren nicht, dann hätte ich auch nicht wie verrückt fast Tag und Nacht arbeiten müssen. Natürlich ist es klasse für die, die jetzt angefangen haben.

Renovierungsmaßnahmen mussten aufgeschoben werden und es tropft noch immer von der Decke. Wir werden unterrichtet in Räumen ohne Fenster! Wer soll denn unter solchen Bedingungen gut lernen?

Studiengebühren haben nicht spürbar zu verbesserungen der Lehre geführt, sondern scheinen als Substitut für wegfallende Landesmittel gedient zu haben

Durch die Abschaffung der Studiengebühren fand keine Verschlechterung der Studienbedingungen statt. Allerdings:
1) ging meines Wissens nach bereits mit der Einführung der Gebühren eine Kürzung des Gesamtetats/ein Auslaufen anderer Budgeterweiterungen einher - wodurch insgesamt innerhalb der vergangenen Jahre eine empfindliche Verschlechterung der universitären Haushalte eingetreten ist.
2) hat sich die studentische Beteiligung an der Mittelverteilung verschlechtert.

Gab es da einen Unterschied? Ich habe keine Veränderungen gesppürt, ob mit oder ohne Gebühren.

Tutorien sind weggefallen und die Öffnungszeiten der Bibliotheken, vor allem in den Semesterferien wurden verkürzt

Bis dieser Prozess bei den Studierenden Konsequenzen zeigt dauert es noch ein bisschen. Bis jetzt ist noch kein Unterschied festzustellen.

die Fremdsprachen, wie spanisch etc sind einfach weggefallen

Unsere Schule ist mit ausreichend Materialien ausgerüstet und die Mensapreise können trotzdem sehr gering gehalten werden.

Viele gute, neue Ideen und Ansätze zur Förderung einer guten Lehre, müssen nun, quasi im Anfangsstadium erstickt, wieder fallen gelassen werden... traurig...

Die Qualität der Lehre geht in vielen Vorlesungen verloren, da an allen Ecken und enden gespart wird. Auch kosten von Praktika werden jetzt auf uns umgelagert, was für einen von Bafög abhängigen Studenten der keine möglichkeit hat Arbeiten zu gehen suboptimal ist. Zusätzlich konnte zuvor die Studiengebühr mit dem Studienkredit der NRW-Bank abgedeckt werden.

genau so ist es!

Besonders in den Anfängervorlesungen und Übungen ist es völlig überfüllt.

Qualität der Lehre war auch ohne diverse sinnlose Investitionen aus Studiengebühren gewährleistet.

Qualität der Lehre war auch ohne diverse sinnlose Investitionen aus Studiengebühren gewährleistet.

Viele Lehrende sind zu anderen Universitäten abgewandert und dadurch ist die Kontinuität nicht immer gegeben

Die Qualität wird aufrecht erhalten, allerdings in der Zahnmedizin nur durch die Anhebung der Kursgebühren in den praktischen Kursen

Die Kompensationsmittel sind nicht ausreichend

Die Hochschule hat - trotz Kompensationsleistungen - de facto weniger Geld zur Verfügung. Gleichzeitig platzen wir wieder aus allen Nähten. Was wir brauchen ist eine bessere Studenten-Dozenten Ratio. Für eine wirklich gute Lehre braucht es entsprechende Bedingungen: deren erste ist ein kleines Seminar, in dem intensiv gearbeitet und diskutiert werden kann. Ab 30 Leuten schwindet diese Möglichkeit rapide - und in den meisten kulturwissenschaftlichen Seminaren sitzen bei uns 60 und mehr Studenten.

Zurzeit sind die Auswirkungen noch nicht wirklich spürbar, das wird sich aber wahrscheinlich im Laufe der Zeit ändern. Viele Angebote die zurzeit kostenlos für Studenten sind z.B. die Ausleihung von Klassenkisten (Münster) werden bald kostenpflichtig werden

SHK-Stellen wurden gestrichen

Geld hat keinen einfluss auf lehrqualität. was ist lehrqualität? wie kann man so vermessen sein, sie messen zu wollen?

Ich sehe bei mir zur Zeit noch keine Einschränkungen. Es finden immer noch viele Tutorien statt und von der Uni haben wir vorher auch nichts geschenkt bekommen (Bsp. Bücher)

Die Studiengebühren haben nicht wirklich zur Verbesserung beigetragen! Mehr SHK Stellen und schlechte Mentorenprogramme helfen nicht wirklich.

Nichts ist mal, wie es war - und das leider nicht im positiven Sinne!

Zu wenig geld... ich zahle gerne für eine gute lehre... aber in düsseldorf regieren offenbar praxisferne sesselfurzer

Lieber Gast, vielen Dank für deinen Beitrag, bitte unterlasse jedoch Bemerkungen wie "praxisferne Sesselfurzer" und halte dich an die Spielregeln (http://besser-studieren.nrw.de/spielregeln). Nur so kann ein fairer Dialog gewährleistet werden. Beste Grüße, Michelle (Moderation)

Die Qualität der Lehre hat sich durch die Studiengebühren in keinster weise verbessert

Dank Doppeljahrgängen und Wegfall der Wehrpflicht kommen jetzt deutlich mehr Studienanfänger an die Unis. Und genau jetzt werden die Studiengebühren abgeschafft. Großartig! Beste Idee, die es jemals gab. Jetzt darf also wieder das Land bzw. die Steuerzahler bezahlen für die Studenten. Ich würde gern Studiengebühren zahlen, weil ich in meinem Fachbereich gesehen habe, was dadurch alles verbessert werden konnte. Ich freue mich auf den Ansturm an neuen Studis... nicht!

bislang, aber das wird nicht so bleiben!

Ich ersetze mal "Durch" durch "Nach" und antworte: Ja!
Mein Eindruck, nicht zuletzt durch Gremienarbeit: Mit den Studiengebühren konnten Dozenten liebgewonnene Mitarbeiter mit bezahlter Arbeit versorgen. Ob das zusätzliche Tutorium für alle sinnvoll war, blieb dahingestellt.

Mancher Studierende hätte sich von dem Geld lieber ein Buch gekauft, statt noch mehr Semesterwochenstunden zu haben.

Schön, dass man die 500 Euro jetzt wieder für die eigenen, individuellen Lernbedürfnisse verwenden kann!

Ja, die zum Zeitpunkt der Studiengebühren NICHT AUSREICHENDE Qualität der Lehre an meiner Universität (Siegen) wurde auch nach Abschaffen der Studiengebühren beibehalten.

Nicht durch, sondern Nach und Nein absolut nicht

Wie soll mit weniger Geld, die gleiche Qualität gewährleistet werden können?

Eindeutig ja. Es war die Einführung der Geb. die bei uns zu einer Verschlechterung geführt hatte. Die Uni durfte per Gesetzt oder wollte durch Unsicherheit von dem Geld nicht das Anschaffen was wir brauchten: Lehrgebäude, Lerngebäude, mehr wissenschaftliche Mitarbeiter mit unbefristeten Verträgen. Um das Geld irgendwie auszugeben, wurden bewährte Übungsstrukturen zerschlagen und durch eine Vielzahl von "Tutorien" (z.T. 400 Teilnehmer) ersetzt. Jetzt ist es wieder besser geworden.

Seit diesem Semester werden Gruppenräume zu Seminarräumen und ich durfte die ersten Wochen meines Lateinkurses (150 Teilnehmer) in einem Hörsaal für rund 70 Teilnehmer hören. Anfangs hieß es, dass nicht mehr Räume zur Verfügung stehen. Genug Druck hat jedoch Gegenteiliges gezeigt. Die Uni will wieder sparen und jeder Student merkt dies.

Uneingeschränkt! Seit dem die Gebühren weg sind hat sich bei uns NICHTS geändert. (Es hat sich auch nichts geändert, als diese angeschafft wurden.) Danke nochmal an Papa Staat für diesen geistreichen Einfall!

Wie kann etwas an Qualität abnehmen, wenn es vorher keine Verbesserung gegeben hat?

naja, vooor den Studiengebühren tat der Staat ja auch mehr dazu... dass da ne lücke bleibt... bei einem staatlichen institut?!

Tutorien, die sehr wichtig waren wurden gestrichen, das Angebot verringert und somit auch eindeutig die Qualität.

Dass bezahlte Tutorien im Moment weniger werden, streite ich nicht ab.

Aber das muss nicht so sein! Tutorien kann man auch von fortgeschrittenen Studienenden halten lassen, die dafür einen Schein oder eine Zusatzqualifikation erwerben können.

Unglaublich, wenn das jemand wirklich glaubt! Die betreuung durch weniger Personal und doppelte Abiturjahrgänge neuer Studenten, wie soll das funktionieren??

Ich konnte durch die Einführung der Studiengebühren keine Qualitätsverbesserung wahrnehmen.

Selbst mit Studiengebühren war die Qualität eher mau

Niemand zahlt gerne 500€, ber an der TU Dortmund, wurden sie zumindest in meinem Studienfach sinnvoll angelegt. Jetzt fallen Tutorien weg oder sind wesentlich größer. Und da es bei den meisten Studiengängen möglich ist, einen Nebenjob zu machen und zudem BaföG zu erhalten, sind 500€ nicht so viel. Gerade wenn man das mit (Elite-)Universitäten in den USA oder GB vergleicht. Da kann Deutschland nicht anknüpfen, vor allem nicht ohne Studiengebühren.

Von Qualität konnte man auch zu Studienbeitragszeiten nicht sprechen. Schuld daran ist die chronisch miese Betreuungsrelation und die miserablen Curricularbandbreiten. Das lässt sich weder durch Studienbeiträge noch durch QV-Mittel ausgleichen.

Leider nein! Ich hätte liebe auch weiterhin Studiengebühren bezahlt (durch einen Kredit finanziert) und hätte dafür die guten Bedingungen behalten!!!!!!!

Durch das komplette wegfallen der Studiengebühren, musste auch Gelder eingespart werden. So gibt es nicht genügend Profs und Platze in z.B. Praktika

nein, es fehlt einfach das Geld für viele Dinge die für ein Studium wichtig wäre.. Räume, Medien usw. Die Hörsäle sind überfüllt.