Durch das Abschaffen der Studiengebühren konnte die Qualität der Lehre aufrecht erhalten werden.

verfasst von: Mathe
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Durch das Abschaffen der Studiengebühren konnte die Qualität der Lehre aufrecht erhalten werden.
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Kommentare

Bei uns waren sowieso schon alle Kurse heillos überfüllt, weil die Uni einfach viel zu viele Studenten angenommen hat. Jetzt, ohne Studiengebühren, sind es noch mehr Bewerber, die natürlich auch angenommen werden. Wunderbar! Das heißt für mich: Es werden kaum Haupt/Oberseminare angeboten, weil die Profs damit beschäftigt sind Einführungen zu geben für die ganzen Studienanfänger!

trotz studiengebühren wurden bei uns im studiengang musikerziehung die vorlesungszeiten von 90 minuten auf 75 minuten gekürzt (unglaublich, dass das überhaupt möglich ist)

zu viele studenten

Weniger Geld, mehr Studenten...

Alles, was die Studiengebühren uns ermöglichten, wurde wieder abgeschafft. Die Bedingungen, die jetzt herrschen, sind nahezu schlechter als vorher.

Turtorien wurden in manchen Fächer, wie bspw. Mechanik, abgeschaffen!

Ich konnte keine Veränderungen im Studienalltag feststellen.

Das wird sich zeigen. Die Qualität der Lehre drückt sich ultimativ in den Klausurergebnissen aus, dann erst ist ein qualifiziertes Fazit möglich. Allerdings ist auch fraglich, ob die Sutiengebühren selbst zu einer sichtbaren Verbesserung führten, die es aufrecht zu erhalten gilt!

Durch die _Einführung_ der Studiengebüren wurde die Qualität der Lehre gefährdet! Wenn sich wenige ein Studium leisten können (ohne Kredit aufzunehmen) und zusätzlich arbeiten müssen, das senkt doch eher die Qualität der Lehre. Das kann nicht durch extravagante Mensa-Anbauten und sich drehende Logos (aus Umverteilungs Geldern) aufgewogen werden.

Kann man jetzt noch nicht abschliessend sagen. Insgesamt scheint trotz Studiengebuehren die Lage in Koeln katastrophal zu sein. Es fehlt vor allem an Personal z.B. Oeffnungszeiten Bibliothek! Mein erstes Studium habe ich in Passau von 2000/2004 absolviert, ohne Studiengebuehren, trotzdem waren die Studienbedingungen dort auch schon damals in jeder Beziehung besser.

Noch sind keine Auswirkungen zu spüren. Der hier angesprochene Platzmangel ist meiner Meinung nach auf die doppelten Schulabschlussjahrgänge und den abgeschafften Wehrdienst zurückzuführen. Für Studenten, die z.B. aus einem Haushalt mit Facharbeitereltern kommen und selbst für ihren Unterhalt sorgen waren die Studiengebühren zusammen mit den sonstigen Gebühren (700€) ein echter Einschnitt und immer mit der Sorge verbunden, ob es für das nächste Semester noch reichen wird.

Nach Abschaffung der Studiengebühren wird geplant, die Nutzungsentgelder der praktischen Kurse drastisch zu erhöhen. wir reden hier von bis zu 1500 euro pro Semester. Geld für eine neue Ausstattung in der Klinik fehlt aber. -> Bitte wieder Studiengebühren, wir bezahlen sie gerne. Nur die Verteilung muss effektiver gestaltet werden, dass das Geld nicht unnütz verschleudert wird.

Die niedrige Qualität der Zeit mit Studiengebühren ist geblieben

es wurden bei uns bei weitem nicht alle Maßnahmen (z.B. mehr Kleingruppenveranstaltungen) in gleichem Umfang beibehalten

Es hat sich nichts geändert.

tutorium überfüllt, hörsaal am wochen ende sogar voll.

Bei uns herrscht notorischer Parkplatzmangel, und die Kontrollen für Falschparker sind eine stetige Einnahmequelle für die STadt.

Bereits zum Ende des letzten Semesters konnte ich nur mit viel Mühe einen Raum für mein Tutorium bekommen, der groß genug für den Erstianstrum war

Da Münster nur 275 Euro genommen hat, haben sie jetzt sogar mehr Geld, Biböffnungszeiten, Tutorien etc. sind geblieben

Nein, durch das Abschaffen der Studiengebühren wurde das Grundgesetz und die Pfeiler der Demokratie gewürdigt.

uns fehlen wissenschaftliche MAs, Bücher und Materialien

Es sind schlicht Stellen weggefallen

Mit der Begründung wurden die Tutorien in technische Mechanik abgeschafft. Dies ist meiner Meinung nach unzumutbar. Um den Stoff richtig zu verstehen muss man nun auf Drittanbieter zurückgreifen. Dies "kompensiert" die Studiengebührersparnis !

Wenn wurden zusätzliche Tutorien eingestampft. Obwohl das Geld jahrelang mit 1000 € p.P. p.a. erwirtschaftet wurde. Die Lehre wurde nie verbessert, Anstrich, Tische, Stühle.
Die Uni Bonn ist ganz lustig. Die wissen trotz Immatrikulation nicht wieviele Erstis kommen und gehen "ganz gelassen" auf das Niveau vor den Studiengebühren zurück. Streichen dafür aber die Anwesenheitspflicht (welcher Mensch möchte sich auch freiwillig stapeln lassen?).

klar, denn studiengebühren haben noch nie etwas mit der qualität zu tun gehabt, sondern sind ein aussiebungskriterium

ja, weil bei manschen Studenten wurde Kredit abgesagt, wenn die Lehre nicht ohne geht, dann sollten Studiengebühren nicht so hoch sein ( etwa 150 € pro Semestr)

Die Abschaffung der Studiengebühren hat dazu geführt, dass geisteswissenschaftliche Fächer noch mehr zu Gunsten von "exzellenten" NatMat-Fächern finanziell ausgebeutet und gepeinigt werden.
Deutschland - Land der Dichter und Denker? Passé!

mit denker sind ja auch eben die natmat-fächer gemeint, und dichten kann man doch auch zu hause, oder? fontane hat das bei spaziergängen im spreewald gemacht, goethe nach einer nacht mit einer hur*...

nicht genügend Platz und LEhrkräfte vorhanden

Das Geld ist bei uns kaum in wirklich sichtbare Unterstützung/ Leistungen für die Studierenden geflossen.

viel zu früh um dies sagen zu können solange Restmittel vorhanden sind die ersatzweise in SBVG vergeben werden

dann gestrichener stellen und angeblich wegen weggefallener studiengebühren nicht mehr zusätzlich angemieteter räume sitzen wir in bestimmten vorlesungen mit über 100 studierenden in seminarräumen, die nicht mal für die hälfte der teilnehmer vorgesehen waren

Definitiv nicht! Schon jetzt zum Semester sind neue Lehraufträge gestrichen worden, obwohl einige Lektoren - dank der auf zwei Jahre befristeten Verträge - die Uni verlassen mussten. Also wird der Unterricht eingeschränkt und man sitzt gestapelt mit 50 Leuten in Übungskursen, die für 20 Personen gedacht sind.

Ich finde, dass man das noch nicht beurteilen kann! Die Fernleihe soll schließlich noch kostenpflichtig werden und was dann noch kommt davor grauts mir.

Wie soll man das denn jetzt schon sagen so kurz nach der Abschaffung?

Ich sehe da bisher weder Vor- noch Nachteile

Man sitzt auch heute tlw. noch auf Treppen - wenn man überhaupt sitzen kann ;-) Und es kommt auch vor, dass man aus Seminaren wegen Überfüllung "rausfliegt"!

Wie soll durch weniger Mittel gleiche Leistung erbracht werden?

ganz im Gegenteil...

Vor allem Sprachkurse wurden gestrichen und gute Dozenten entlassen.

Durch den Wegfall dieser Gelder werden Veranstaltungen und Zusatzleistungen gestrichen, wie z.B. Tutorien. Außerdem sind die meisten Veranstaltungen mehr als Überflutet von Studierenden durch den Wegfall der Gebühren. Vorlesungen mit 900 Leuten, wovon 300 auf den Gängen und Treppen sitzen müssen sind eine Schande!

Das muss sich noch herausstellen

Die Lehre wahr auch vorher schon eher schlecht, ich habe bis jetzt keinen Unterschied gemerkt. Es ist jetzt eher noch überfüllter!

Sehe ich nicht gegeben. Mit den Studiengebühren wurden bei mir an der Fakultät 100% der Tutorien finanziert. Da die Gebühren wegfallen, fallen auch diese Tutorien weg, die vor allen für Leute die Hilfe bräuchten wichtig waren/sind

Es hat sich nichts verändert.

Unsere Seminare sind hoffnungslos überfüllt. Das liegt auch daran, dass sehr viel mehr Studenten angenommen wurden als in den Jahren davor.

Bisher ist kein Unterschied zu bemerken.

Es wurden überlebensnotwendige Tutorien abgeschafft.

Es zeichnet sich ab, dass eine Fehlkalkulation vorgenommen wurde, was die Zahl der Neueinschreibungen belegen. Ob die getätigten Gelder der Länder für die Hochschulen mit höherer Aufnahmekapazität reichen, wird sich zeigen.

Es sind einige Tutorien weggefallen.