Durch das Abschaffen der Studiengebühren konnte die Qualität der Lehre aufrecht erhalten werden.

verfasst von: Mathe
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Durch das Abschaffen der Studiengebühren konnte die Qualität der Lehre aufrecht erhalten werden.
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Kommentare

Durch die Einführung der Studiengebühren hat sich die Lehre ja leider gar nicht erst verbessert. Nur der Druck auf die Studenten, die ihr Studium selbst finanzieren müssen, ist gestiegen.

Ich habe bisher absolut keinen Unterschied gemerkt. In diesem Semester verhält sich an Studentenanzahl pro Seminar, Professoranzahl, Veranstaltungsangebot etc. alles so wie vorher auch.

deutlicher Anstieg der Studentenzahlen durch Doppeljahrgänge & Ende der Wehrpflicht, dadurch größere Übungsgruppen, überfüllte Vorlesungen

Wieso sollte das anders sein?

Zu viele Studenten, nicht genüg Plätze, nicht genügend Räume, nicht genügend Proffessoren/ Tutoren, so dass Übungen gekürzt werden oder ständig ausfallen

Bei uns wurden dieses Jahr so viele Studenten mehr angenommen, dass die ohnehin schon überfüllten Seminare nun wirklich aus allen Nähten platzen. Früher war es Pech, wenn man keinen Tisch bekam, jetzt gibt es noch nicht einmal mehr genug Stühle!

Es fallen viele hilfreiche Tutorien weg. Und da die Kompensationsmittel nicht die gleichen Wert haben, gibt es Mängel. Außerdem haben die Universitäten mit den Studiengebühren gerechtet und ggf. längerfristige "Projekte/Aktionen" gestartet, die jetzt wieder wegfallen.

Durch Abschaffung der Studienbeiträge ändert sich nicht so viel, durch die ständigen Kürzungen aber schon. Warum gibt es heute so viel mehr Studierende pro Dozent als vor wenigen Jahren? Warum so viel weniger Professoren? Und warum trotzdem mehr Studierende?

Hat sich nichts verändert

die qualität des lernens auf seiten der schüler aufjedenfall, denn diese sind jetzt nicht mehr doppelt belastet mit vollzeitstudium und nebenjob!

Ich konnte bisland noch keinen Unterschied erkennen.

Im großen und ganzen ist das im Moment noch schwer zu beurteilen.
Unsere Tutorien wurden jedoch schon von acht verschiedenen Veranstaltungen von 12-20 Personen auf dre verschiedene Veranstaltungen von 50 Personen verringert.

Die Studiengebühren haben an meiner Uni keinen Vorteil gebracht.

Ich habe keinen Unterschied gemerkt: die Räume sind nach wie vor überfüllt, Skripte musste ich eh und je selber kaufen und die Unterstützungsangebote, die es letztens noch gab, gibt es immer noch.

ich konnte keinen Unterschied erkennen. Genauso schlecht wie vorher auch

Nein, nicht "durch", sondern, wenn überhaupt, "trotz".

weniger geld, weniger lehrbeauftragte, die für studenten da sind. wenn assistenten gehen müssen, und nicht qualifizierte Hiwis deren Aufgaben übernehmen...
und: weniger assistenten, größere gruppen, weniger zeit für jeden einzelnen...

Die Studiengebühren wurden vielfach nicht im Interesse der Lehre genutzt. Dort wo sie in diesem Sinne genutzt wurden, ist jetzt eine Verschlechterung zu spüren. Wären die Studiengebühren von Anfang an angemessen eingesetzt worden, hätte es keinen Grund für eine Abschaffung gegeben. Ausgleichszahlungen lassen noch auf sich warten.

In meiner Fakultät ja. Das mag auch daran liegen, dass von den Gebühren bei den Studenten wenig angekommen ist.

Die Studiengebühren sind an der TU Dortmund weniger in Personal als viel mehr in Renovierungen gesteckt worden. Außerdem kann ich nicht verstehen, warum einige Studenten ihr gesamtes Studium den vollen Satz der Studiengebühren zahlen mussten und andere, die jetzt anfangen gar nichts bezahlen müssen!Warum konnte man das nicht auf mehrere Jahrgänge verteilen?Dann hätte es dem einzelnen Studenten nicht ganz so weh getan..:-(

Viele Kurse, die vorher angeboten wurden, können nun nicht mehr bezahlt werden. Durch Komprimierung kommen zu viele Studenten auf einen Kurs, sodass diese extrem überfüllt sind. Seminar müssen teilweise in Hörsälen abgehalten werden um alle unterzubringen, was dann bloß leider kein Seminar mehr sein kann, sondern eine Vorlesung ist. Nicht optimal.

Nein. Das Seminarangebot kann dem hohen Andrang an neuen Studenten in diesem Semester nicht gerecht werden. Die Abschaffung war ein großer Fehler!!!

Natürlich gab es dieses Wintersemester einen enormen Andrang. Erstaunlicherweise gibt es allerdings nur wenige Einschränkungen der Qualität.

Kann ich noch nicht begründen. Die Lehre hat nichts damit zu tun, dass es jetzt an mir liegt, den Reader der Veranstaltung selbst ausdrucken zu müssen.

Seit der Abschaffung habe ich den Eindruck, dass die vollen Hörsäle nur noch voller geworden sind. Im Grunde wird die Uni immer mehr zu einer Massenverarbeitungsmaschinerie. Lernen mit engen Kontakt zu Dozenten sowie durch Austausch und Diskussion mit diesen ist fast gar nicht möglich.

Da es an unserer Hochschule zu keinen Verbesserungen kam, kam es jetzt durch die Abschaffung auch zu keiner Verschlechterung.

Da man durch die Einführung der Studiengebühren keine Verbesserung gemerkt hat, merkt man jetzt auch keine Verschlechterung. Auch wenn einige Dozenten klagen, es würde jetzt so viel fehlen - als Student ist nicht ersichtlich wo das Problem liegen sollte. Keine Unterschied feststellbar aus Studentensicht.

Wo gibt es die nicht ausser an privaten Hochschulen?

schwieriger punkt, es ist noch nicht ganz sicher wie es sich zukünftig entwickeln wird. Man bekommt eben keinen Reader mehr oder so kleinigkeiten sind es die wegfallen

Das ist noch nicht beurteilbar. Ich halte es jedoch kaum für möglich, da wir an der Uni Essen sehr von den Gebühren profitiert habe. Ich empfinde es als großen Fehler, diese abzuschaffen. 500€ waren genau der perfekte Betrag um gutes mit dem Geld schaffen zu können und gleichzeitig niemanden (!) der es mit einem Studium ernst meint (!!!) davon auszuschließen. Bei denjenigen, die von dieser "Hürde" von einem Studium abgeschreckt wurden, scheint es eher eine sinnvolle Selektion gewesen zu sein.

Ach so: Ich stamme übrigens auch aus einer Arbeiterfamilie und musste die Studiengebühren selbst erarbeiten. Ich bin jedoch nie "Kellnern" gegangen, sondern habe mein ganzes Studium nebenbei 20 Stunden/Woche in verschiedenen Firmen als Werkstudent gearbeitet. So habe ich jetzt schon viele Erfahrungen gesammelt und sehr gute Job-Chancen. Mein Studium habe ich trotzdem in Regelstudienzeit und mit guten Noten (fast) hinter mich gebracht. Und ich hatte auch nie das Gefühl, zu wenig Freizeit zu haben

Definitiv nein! Es werden Tutorenstellen in Ingenieurwissenschaften gestrichen aus Geldmangel des Lehrstuhls, und das bei erhöhter Studentenzahlen dieses Semester. Das bedeutet große Gruppen und weniger effektives Lernen.

Mag sein, bisher sind keine Aufwirkunge spürbar. Viel schlimmer wird es, wenn der Hochschulpakt II wegfällt, die Einbußen können nicht kompensiert werden.

Solange man vorher von Qualität sprechen konnte, dann ja.

die Studiengebühren sind noch nicht lang genug weg um das Beurteilen zu können

Das Geld wird so oder so anderweitig verbraten. Es wird ohne die Gebühren nur so sein, dass die Unis nicht mehr so viele Studies aufnehmen, was wenigstens das Massenproblem mit der Zeit (hoffentlich) beheben wird. Sonst hatten die Gebühren ohnehin keinen Einfluss auf die Qualität der Lehre. In Siegen kam davon jedenfalls nichts bei uns Studenten an!!

Das meiste Geld wurde ohnehin für Rücklagen oder zweckfremde Ausgaben verschwendet! Und diejenigen, die an der Uni die Arbeit machen, verdienen eh nichts, da haben Studiengebühren keinen Einfluss!

Stellenstreichungen ohne Ende und vollgestopfte Kurse in Räumen, die schon für vormals weniger Leute zu klein gewesen sind!

Wir haben mehr Luft bekommen, aber die Überfüllung, die die Studiengebühren zuvor herbei geführt haben konnten nicht ausgeglichen werden. Man hat zuvor einfach so viele Studies angenommen wie man konnte um das Geld zu bekommen. Von Qualität kann man bei der Überfüllung weder jetzt noch früher sprechen...

die lehrkräfte ja, PLATZ...NEIN!!!!!!!!

In den Fächern ist die Qualität der Lehre gleich geblieben. In den Erziehungswissenschaften (EWL) waren die Veranstaltungen mit und ohne Studiengebühren überfüllt.

Die Studiengebühr wurde abgeschafft, stattdessen gibt es nun einen Sozialbeitrag, den man leisten muss. Dazu kommt dann noch, dass man endlos viele Skripte kaufen muss, um Chancengleichheit zu erhalten. Die Bücher, die einem Empfohlen werden, kosten alle mindestens 60 Euro das Stück und stellen auch einen Vorteil dar, wenn man die finanziellen Mittel hat, sich dies zu kaufen. Mit Bafög und Sozialbeitrag gar nicht machbar.

Im Grunde ist Studieren noch teurer geworden , da vieles was früher von Studiengebühren angeschafft werden musste nun teuer selbst beschafft werden muss

Wegfall von Tutorien und ähnlichen Zusatzveranstaltungen

Studiengebüren sein oder waren schon immer dumm

Weniger Tutorien, weniger Angebote im Optionalbereich, Abschaffung der Computer-Räume...

Nein. Wichtige Tutorien mussten abgeschafft werden.

Es sind doch Unmengen an Geldern an der Uni zu Köln gebunkert worden und nun wird gesagt, man müsse sparen und die Studierenden sollen sich darauf einstellen. In manchen Vorlesungssälen hängen Netze an der Decke, damit sie nicht runterkommt. Bei den Humanwissenschaften kommt einfach kein Geld an, weder während der STudiengebühren, noch nach ihrer Abschaffung.

Lieber Gast,
Unterstellungen wie "Es sind doch Unmengen an Geldern..." tragen nicht zu einem fairen Dialog bei. Wir sollten versuchen sachlich zu bleiben.
Vielen Dank! Laura (Moderation)

Die Zahl der Gastdozenten mit interessanten Veranstaltung nimmt wieder ab